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Biologische Vielfalt in Wäldern Mitteleuropas erhalten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt ein neues Graduiertenkolleg an der Universität Freiburg

Biologische Vielfalt in Wäldern Mitteleuropas erhalten

Auf 135 Versuchsarealen im Schwarzwald wollen Forscher herausfinden, wie es möglich ist, den Erhalt der biologischen Vielfalt mit anderen Waldnutzungen zu vereinbaren. Foto: Thomas Kunz

Der Schwarzwald als Modellsystem: Junge Forscherinnen und Forscher der Universität Freiburg untersuchen in den kommenden Jahren, wie wirksam Totholz und so genannte Habitatbäume, die Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen besondere Lebensräume bieten, zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Wäldern Mitteleuropas beitragen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zu diesem Zweck das neue Graduiertenkolleg (GRK) „Erhaltung der Waldbiodiversität in vielfältig genutzten Landschaften Mitteleuropas“ (Conservation of Forest Biodiversity in Multiple-Use Landscapes of Central Europe – ConFoBi) mit knapp 4,5 Millionen Euro. Das Projekt startet am 1. Juli 2016 und ist auf viereinhalb Jahre angelegt. Sprecherin ist Ilse Storch, Professorin für Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen.

Das GRK kombiniert ökologische Studien zur biologischen Vielfalt in Wäldern mit sozialen und ökonomischen Studien zum Biodiversitätsschutz. Außerdem fördert es den Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis in Forstwirtschaft und Naturschutz. Mit diesem Ansatz wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf 135 Versuchsarealen im Schwarzwald mit 25 Quadratkilometer Gesamtfläche herausfinden, wie es möglich ist, den Erhalt der biologischen Vielfalt mit anderen Waldnutzungen zu vereinbaren. An der Universität Freiburg sind die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen sowie die Fakultät für Biologie an dem Vorhaben beteiligt. Partner ist die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg.

Ziel des GRK ist, die wissenschaftliche Selbstständigkeit der Doktorandinnen und Doktoranden zu fördern und sie für Führungspositionen inner- und außerhalb der Wissenschaft zu qualifizieren. Dafür erhalten sie eine fächerübergreifende Ausbildung und Betreuung. Zu den Kernelementen zählen Kurse, Symposien, Auslandsaufenthalte sowie Kongressteilnahmen.

Pressemitteilung der DFG:
www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_53/index.html


Kontakt:
Prof. Dr. Ilse Storch
Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement
Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-3797
E-Mail: ilse.storch@wildlife.uni-freiburg.de


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