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Pioniere der Energiezukunft

badenova Pressemitteilungen

Unternehmen, Kommunen, Institute und Privatpersonen, die in der Region zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald an innovativen Projekten der Energiezukunft arbeiten, bekommen auch weiterhin handfeste Unterstützung aus dem badenova-Innovationsfonds. In diesem Jahr bewilligte der Aufsichtsrat erneut über eine Million Euro an Zuschüssen für zukunftsweisende Projekte.

Insgesamt 13 Projekte kommen in diesem Jahr zum Zuge. Bei jedem Projekt handelt es sich um Pilotvorhaben, die beim Klima-, Wasser- und Umweltschutz Neuland betreten. „badenova ist mit dem Innovationsfonds schon lange im Südwesten der maßgebliche Motor für mutige und teilweise bahnbrechende Ideen“, so die Einschätzung von Vorstand Mathias Nikolay, der auf imponierende Zahlen verweist: Seit 2001 haben die Anteilseigner der badenova (96 Kommunen aus der Region und die Thüga AG) inzwischen fast 24 Millionen Euro aus dem Unternehmensgewinn zur Verfügung gestellt. Damit sind 226 innovative Projekte aus dem Klima- und Wasserschutz gefördert worden, im Einzelfall mit Summen bis zu 250.000 Euro. Die Folgeinvestitionen, die als regionale Wertschöpfung daraus resultierten, belaufen sich auf mittlerweile weit über 110 Millionen Euro.

In diesem Jahr geht die höchste Fördersumme (248.000 Euro) an den Lehrstuhl für Hydrologie der Universität Freiburg. Deren Projekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Besiedlung und Städtebau auf die Wasserwirtschaft. Zum Beispiel wird darin untersucht, wie sich Grundwasserneubildung, Grundwasserströme, Regenwasserversickerung, Verdunstung und Abflussbildung natürlichen Oberflächenwassers verändern, wenn ein vormaliger Naturraum bebaut und besiedelt wird. Wenn man weiß, dass die Grundwasserpegel in modernen Metropolen wie Delhi oder Mexiko-City binnen weniger Jahre um 60 und mehr Meter gesunken sind, bekommt man eine Vorstellung von der Relevanz solcher Untersuchungen.

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