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Digitale Exkursionen in der Lehre (05.05.2020)

Die Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie setzt im Bachelorstudiengang Umweltnaturwissenschaften auf digitale Exkursionen, um trotz Einschränkungen durch COVID-19 Wissen vor Ort vermitteln zu können. Die für das Sommersemester 2020 geplanten Exkursionen werden nun zweigeteilt und bestehen aus einer virtuellen und einer realen Tour.
Digitale Exkursionen in der Lehre (05.05.2020)

Welche Vögel sind zu sehen? Bernhard Eitzinger (links) und Dennis Günther sammeln Material für die Exkursion, die die Studierenden später alleine oder zu zweit unternehmen werden. Foto: Sandra Meyndt

Bei der virtuellen Exkursion gehen Lehrende ins Gelände, zum Beispiel in den Kaiserstuhl oder auf den Feldberg. Dort halten sie mit einer Foto- und Filmkamera ihre Beobachtungen fest, führen aber auch vor Ort ins Thema ein, erzählen zum Beispiel, welche naturräumlichen Besonderheiten auf dem Feldberg herrschen und welche Vögel dort bevorzugt brüten. All dieses Material stellen sie den Studierenden später zur Verfügung. Auch die Beobachtungsorte sollen – so der Plan – mit GPS-Daten verbunden werden, damit Studierende die Tour der Lehrenden später eigenständig nachgehen können.

Bei der Live-Exkursion ziehen die Studierenden dann alleine oder zu zweit los, ausgestattet mit Fernglas, Bestimmungsbuch – und der ein oder anderen App auf dem Smartphone, zum Beispiel zum Bestimmen von Vögeln und Vogelstimmen. Anleitungen zu den Apps wurden in kurzen Online-Tutorials zusammengefasst. Den Experten im Feld könne all das freilich nicht ersetzen.

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